Mittwoch, 16. August 2017
Anita M. Jakubowski, Vorstand DAG SHG e.V.
Björn Kemeter, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration
Dr. Koralia Sekler, Niedersächsischer Integrationsrat


v.l.n.r. Tülin Colakgil, Tanja Pantazis

Integrationslotsen
v.l.n.r. Tülin Colakgil, Dörte von Kittlitz, Tanja Pantazis

Auftaktveranstaltung des Projektes „Selbsthilfe und Integration in Niedersachsen“ war ein voller Erfolg

Die Auftaktveranstaltung am 16.04.2013 in Delmenhorst begeisterte alle. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem Integrationsbereich und der Selbsthilfe folgten der Einladung des Selbsthilfe-Büros Niedersachsen. Tülin Colakgil und Tanja Pantazis stellten das Projekt „Selbsthilfe und Integration“ vor und läuteten den Auftakt der niedersachsenweiten Veranstaltungsreihe ein.

Ziele des Projektes sind die interkulturelle Öffnung des Selbsthilfebereichs, die bessere Vernetzung und gegenseitige Unterstützung der Bereiche Selbsthilfe und Integration und der stärkere Einbezug von Menschen mit Migrationsgeschichte in die Selbsthilfe.

Neben einleitenden Worten von Björn Kemeter aus dem Niedersächsischen Sozialministerium, das das Projekt finanziert und mit auf den Weg gebracht hat, gab es prominente Referenten wie Dr. Koralia Sekler vom Niedersächsischen Integrationsrat. Sie ging in ihrem Vortrag auf die Strukturen im Integrationsbereich ein und stellte dar, welche Organisationen und Gremien landesweit sowie regional Ansprechpartner zum Themenbereich Migration sind.

Aus der Perspektive einer Selbsthilfegruppe berichtete Halil Polat vom Verein Umut e.V. (Verein zur Unterstützung behinderter Migranten). Rita Hagemann, Leiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen Hannover, und Ulrich Gödel, Leiter der Selbsthilfe-Kontaktstelle Delmenhorst, stellten „Menschen mit Migrationshintergrund als Zielgruppe in der Selbsthilfeunterstützung“ vor.

Um Selbsthilfe und Integration erfahrbar zu machen, ermöglichten Selbsthilfegruppen als auch Integrationslotsen durch eigene Stände einen Einblick in ihre Arbeit.

Emotional eingestimmt auf das Thema Interkulturalität wurden die Gäste durch ein aramäisches Büffet, internationale Musikdarbietungen des Duos Acoustika und ein interkulturelles Kunstprojekt in den Räumlichkeiten der syrisch-orthodoxen Gemeinde.

„Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.“, resümiert Dörte von Kittlitz, Projektleiterin im Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, „Wir haben durch die Veranstaltung viele Personen aus dem Selbsthilfebereich und dem Integrationsbereich erreicht und sind somit einen weiteren Schritt der Vernetzung und der interkulturellen Öffnung vorangekommen.“